Archiv für Juli 2008

Philosophical basics I: Wittgenstein

Zum Münchner U-Bahn-Prozess

Der deutsche Mob kann wahrlich zufrieden sein. Während vor den hiesigen Gerichten Volksgenossen geschont werden:

So führt die Staatsanwaltschaft am Landgericht Stuttgart seit inzwischen rekordverdächtigen sechs Jahren ein Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppe ehemaliger SS-Soldaten, die am 12. August 1944 im toskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema etwa 560 Menschen ermordeten. Eine Anklage wegen Mordes haben die greisen Be­schuldigten aber kaum mehr zu befürchten. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft beharrt darauf, dass sie bei dem Massaker im August 1944, bei dem Kinder an Häuserwänden erschlagen wurden, keinen hinreichenden Verdacht auf »Grausamkeit« oder »niedrige Beweggründe« erkennen könne. Damit wären die Taten verjährt. Die heute über 80jährigen Täter sind zwar im Jahr 2005, von einem italienischen Gericht in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Bundesrepublik liefert sie aber nicht an Italien aus.1

werden Serkan und Spyridon mit der Begründung des „versuchten Mordes“ zu 12 bzw. 8 1/2 Jahren Haft verurteilt. (mehr…)

Freunde hören wir auf zu quatschen… ;-)

Gender, Subkultur, Hip Hop

Seminar Geschlechtersoziologie:

Impulsreferat zum Thema: Gender im Spannungsfeld von Natur/Kultur/Struktur

Die primären binären Geschlechtsidentitäten „übertragen“[1] sich in die Subkultur hinein, die eh niemals scharf abgegrenzter Raum, sondern „Spielform“ der gesellschaftlichen Alltagspraxis und somit auch ihrer Kategorien ist. Für HipHop wie für viele andere Subkulturen bzw. Jugendsubkulturen, die sich über Szeneeigenschaften wie Musik, Sprache, Mode, Habitus abgrenzen und sich doch in dem Vollzug sexistischer, homophober, rassistischer oder antisemtischer Alltagspraxis so oft gleichen, gilt, dass die gängigen binären Geschlechtsidentitäten eine Verformung oder Überhöhung erfahren. Für HipHop scheint vor allem Letzteres über allen Maßen zu gelten.
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