Der neueste Text der GWG Köln

Da sich die Autorinnen dieses Weblogs nicht scheuen auch gesellschaftlich weniger relevante Akteure zu behandeln, soll heute der Text „Scheitern als Programm – Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu kritisieren“ der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln und der Gruppe Morgenthau aus Frankfurt am Main kritisiert werden. Anlass ist ein bundesweiter Rassistenkongress in Köln und die Gegenmaßnahmen der dortigen Antifa. Einige Passagen sollen hier einer kurzen Kritik unterzogen werden. 1

Das Hassobjekt […] ist jedes nach Selbstbestimmung und Glück strebende Individuum. Seien es Frauen, die sich nicht mit der ihnen zugedachten Rolle als desexualisierte Hausfrau und Mutter abfinden wollen, seien es Männer, die den Männlichkeitszwang und das innereheliche Herrschaftsverhältnis ablehnen, seien es Intersexuelle, die sich nicht aus freier Entscheidung, sondern aufgrund sozialer Hetze und Drangsalierung zur Geschlechtsoperation genötigt sehen, seien es gar Kinder, die zu autoritären Neidbeißern und Duckmäusern zugerichtet werden.

Die beschriebenen sozialen Verhältnisse sind höchstwahrscheinlich in vielen Milieus anzutreffen, in denen Unbildung und Gottesfurcht herrschen. Was ist daran spezifisch islamisch.2
Des weiteren erschließt es sich mir nicht, wie Menschen, die kulturalistische Denkweisen kritisieren, solche Sätze zu Papier bringen können:

Dieser Hass auf Freiheit, Individualität, Autonomie und Genuss ist nicht nur ein Charakteristikum des so genannten „Islamismus“, sondern jedes Islam.
[…]
dass der Islam „weltliche Herrschaft“ ablehnt, dass sein Telos also der Gottesstaat nach dem Vorbild der mohammedanischen Ära ist, bereitet dem AK auch dann keine Probleme, wenn dieses Verdikt darauf hinausläuft, dass gläubige Muslime notwendig Antizionisten sein müssen.

Mehr Pauschalisierung ist wohl kaum möglich.

Nun ist es ein Glücksfall für die partikularistische Linke, dass es Rassisten wie die von Pro Köln gibt, die unter dem Deckmantel einer vermeintlichen „Islamkritik“ ihre schnöde Ausländerfeindlichkeit verbreiten.

Wohingegen die Islamkritik der Georg-Weerth-Gesellschaft wohl mehr als schnöde Ausländerfeindlichkeit ist. Aber bei einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Rassisten-Kongress würde man ja eventuell zu Selbstkritik genötig werden.

Wo der Kampf gegen „Rechtsradikalismus“ zum Schicksalskampf um Europas Zukunft stilisiert wird, obwohl es sich bei den geschassten Ausländerfeinden doch tatsächlich um politische Außenseiter handelt, da wird jede Gesellschaftskritik aufgegeben.

Es wäre interessant, wo dieser Kampf zum „Schicksalskampf um Europas Zukunft“ stilisiert wird. Und dass Vlaams Belang, FPÖ und Derivate politische Außenseiter seien, ist wohl eher als Gerücht zu bezeichnen.
Zur äußerst kritikablen Parole der Linksparteijugend „Ausländer und Deutsche gemeinsam für Arbeit und Arbeitsplätze!“ fällt der Kölner Gesellschaft nichts weiter als ein NS-Vergleich:

Wie originär nationalsozialistisch ihre Identifizierung mit der Arbeit ist, wie sehr sie die Raffenden hassen, denen sie alles Unglück aufbürden wollen, äußert sich in ihrer Suada gegen „die Reichen und Kapitalbesitzer, die immer mehr Geld scheffeln auf Kosten der großen Masse der Bevölkerung“.

Den Arbeitsbegriff real existierender Sozialisten zu kritsieren und nicht einfach mit billigster Polemik zu kontern, übersteigt scheinbar die Fähigkeiten dieser Gruppe.

Auch für die Antifaschisten vom AK ist der Feind nicht die postnazistische Demokratie oder der mit ihr verbündete islamische Faschismus, sondern der so genannte „Neoliberalismus“.

Was für ein Bündnis? Was ist „islamischer Faschismus“?
Bezüglich das Aufrufs der Antifa AK merkt die Gesellschaft an:

Die dauernde Rede von einer vermeintlich grassierenden Krise, welche die Menschen reaktionären Ideologien zutreibe, ist nichts weiter als eine Rationalisierung.

Dass heute die schlimmsten gesellschaftlichen Zustände in Ländern anzutreffen sind, die auch die materiell ärmsten sind, ist wahrscheinlich purer Zufall.

Weil man die doppelte Frontstellung gegen Pro Köln und Islam nicht aushält, kehrt man bereitwillig zur politischen Korrektheit des multikulturellen Diskurses zurück.

Wer will nicht schon gerne mal wieder das Wort „Ziegenficker“ verwenden?

Was die europäischen Rechtsdemokraten und Nazis mit dem radikalen Islam gemein haben und wofür sie ihn bewundern, das ist die Abkehr vom westlichen Individualismus, dem organische Kollektivität entgegengestellt wird. Auch sie sind trotz aller Reden vom „Abendland“ vom antiwestlichen Ressentiment getrieben, das sich aus einem romantischen Eigentlich- und Ursprünglichkeitskult speist, der dem der Salafisten in nichts nachsteht.

Vielleicht handelt es es sich auch um eine Projektion der Europäer. Aber das ist wahrscheinlich zu vernachlässigen, wenn man gegen „den“ Islam kämpft.

Die unbestechliche Logik des AK ist dagegen zwar wenig überzeugend, dafür aber durchaus unterhaltsam. Als Quintessenz ihrer Überlegungen liefert sie folgende Scharfsinnigkeit: „Die Kritik des Islamismus muss eine Kritik am Rassismus in der Kritik am Islamismus beinhalten.“ Oder, gekürzt ausgedrückt: Der Boden der Grundlage ist die Bedingung der Voraussetzung. Wo kein Gedanke ist, da verweigert sich auch die Sprache.

Diese Analogie muss mir mal jemand erklären. Solang werde ich den Satz der AK unterschreiben können.

Glücklicherweise hat aber der Antifa AK selbst ein treffendes Schlusswort formuliert, das wir niemandem vorenthalten wollen: „Die Kritik am Islamismus, Antisemitismus und am Patriarchat […] scheint mit einer antirassistischen Positionsbestimmung unvereinbar zu sein.“ Stimmt. Und genau deshalb muss sich die radikale Linke entscheiden, ob sie weiterhin einem ideologischen und im Kern selbst rassistischen Antirassismus die Stange halten oder ob sie sich endlich auf die Seite der u. a. vom Islam bedrohten Individuen stellen will.

Wo gibt es heute noch Individuen?

Eine solche Parteinahme schlösse kraft innerer Logik die Solidarität mit dem jüdischen Staat sowie die Unterstützung des Krieges gegen den islamischen Terror ein.

Ja, dass man gesellschaftliche Strukturen nur in den seltensten Fällen durch Krieg verändern kann und sie meist nur verschlimmert, ist den Kölnern wohl unbekannt. Afganistan und Irak sind wohl einfach zu überzeugende Beipiele.
Am Ende können wir uns nur auf den nächsten Streich der Verfasser freuen. Denn bis jetzt haben sie es immer wieder bestätigt: Es geht immer noch schlimmer.

  1. Zu vorderst sei angemerkt, dass es mir nicht in den Kopf gehen will, in einer katholischen Bischofsstadt mit einer beträchtlichen Anzahl von Kirchen den Hauptfeind in der minoritären islamischen Glaubensgemeinschaft zu sehen. Dabei gehe ich selbstverständlich nicht davon aus, dass irgendeine organisierte Religion jemals eine menschenwürdiges Leben für alle bringen wird. [zurück]
  2. Nebenbei bemerkt, kann ich es mir schwer vorstellen, aus freier Entscheidung genötigt zu werden. [zurück]

17 Antworten auf „Der neueste Text der GWG Köln“


  1. 1 Michel 25. August 2008 um 21:43 Uhr

    Islam wird mit Terror, Barbarei, Fundamentalismus über einen Leisten geschlagen. Was da so los ist im Irak, im Iran oder Afgahnistan, welche Unterschiede bestehen zwischen libanesischen Schiiten und indonesischen Sunniten, darauf wird nicht eingegangen.
    Ich dachte immer, kritisieren hieße auch differenzieren zu können.
    Alles in allem, aus der Ferne ist es mir zu mühselig tiefergehend auf den GWG/Morgenthau-Text einzugehen.

  2. 2 Roger Kint 26. August 2008 um 9:59 Uhr

    Einige Punkte hast Du sicherlich treffend kritisiert.

    „Dass heute die schlimmsten gesellschaftlichen Zustände in Ländern anzutreffen sind, die auch die materiell ärmsten sind, ist wahrscheinlich purer Zufall.“

    Das ist Quatsch mit Soße. Wenn man „Armut“ als „gesellschaftlichen Zustand“ begreift, dann ist es zirkulär. Wenn man mit „gesellschaftlichem Zustand“ die ideologische Zurichtung der Bevölkerung oder den Grad ihrer Unfreiheit meint, dann gibt es genügend Gegenbeispiele, etwa Saudi Arabien und Iran (beide höhere pro-Kopf-Einkommen als bspw. Deutschland) oder andererseits das demokratische, bitterarme Mali (übrigens 90% islamisch).

  3. 3 asdf 26. August 2008 um 11:22 Uhr

    hilfe! ich richte mich gegen das christentum, weil ich es im kern als reaktionär empfinde. jetzt habe ich angst, dass ich ein rassist bin, weil man ja denken könnte, ich hätte etwas gegen die menschen an sich, die den verschiedenen facetten dieses bizarren glaubens anhängen.
    bitte helft mir, wie kann ich da argumentieren?

  4. 4 Michel 26. August 2008 um 11:55 Uhr

    @Roger Kint:

    Wo bitte ist das Pro-Kopf-Einkommen ein Maß für den „gesellschaftlichen Zustand“? Außerdem stimmt es ja mal gar nicht, dass das Pro-Kopf-Einkommen des Irans höher ist, als das von Deutschland (4.307 US-Dollar vs. 23.350 US-Dollar). Das Pro-Kopf-Einkommen, wie auch das BIP selbst sagen nur schwer etwas über den gesellschaftlichen Zustand, wie Armut aus. Der BIP als „gesellschaftlichers Einkommen“ und deren Verteilung auf die Einwohnerzahl (BIP/Einwohnerzahl = Pro-Kopf-Einkommen) sagen doch nichts über die Verteilung dieses Umsatzes bzw. des Vermögens aus. Die viele Öl-Milliardäre drücken das Pro-Kopf-Einkommen ganz schön nach oben. Trotz hohem BIP und hohem Pro-Kopf-Einkommes kann die Mehrheit der Bevölkerung in absoluter Armut leben (schau mal nach China!!! – also nicht unbedingt PKE (obwohl das für die chinesische Armut mit fast 2000 US-Dollar hohe PKE auch ganz schön durch die vielen Neureichen nach oben gedrückt ist), aber deren Wirtschaftswachstum und der ständige Verweis, auf die ach so tolle Mittelschicht in China). Also sprich bitte nicht von reichen Gesellschaften, nur weil du ein hohes Pro-Kopf-Einkommen ausgemacht hast. Dein „Gegenargument“ – „schaut doch die iranische und die saudische Gesellschaft sind doch reicher und doch barbarischer“, funktioniert so nicht. Zumal das mit dem Iran und höherem PKE ein glatte Lüge ist.
    Ich glaube schon, dass die Mehrheit der Länder in denen Barbarei in welcher Form auch immer vorherrschend sind, zu den ärmeren Ländern gehören. Natürlich ist der materielle Wohlstand kein absolutes Maß, damit einhergehend müssen sich auch Faktoren wie Bildung (gerade Bildung und Wohlstand korrelieren doch sehr stark), Religion, Geschichte, gesellschaftl. Zusammensetzung usw. angeschaut werden.
    Es geht doch nicht darum „den Islam“ zu verteidigen, sondern darum die nicht funktionierende Gleichsetzung Islam = Barbarei und Terror zu kritisieren. Eine differenziertere Herangehensweise ist gefragt.
    Außerdem geht es doch nicht darum, aufzuwiegen, welches Land jetzt barbarischer ist. Leid an anderem Leid zu messen.

  5. 5 Simone 26. August 2008 um 18:05 Uhr

    @asdf:
    1. Ich habe der Morgenthau-Gruppe und der GWG keinen Rassismus vorgeworfen.
    2. Es macht genaugenommen tatsächlich keinen Sinn, gegen „das“ Christentum zu sein. Eine Kritik muss zwischen den verschiedenen Ausprägungen dieser Religion unterscheiden. Evanglikale sind nicht gleich Vatikan, und Organisationen wie Aktion Sühnezeichen Friedensdienst verdienen wiederum eine ganz andere Kritik. Was hilft denn billiges Drauflospolemisieren?

  6. 6 abdel kader 26. August 2008 um 22:02 Uhr

    Intersexuelle, die sich nicht aus freier Entscheidung, sondern aufgrund sozialer Hetze und Drangsalierung zur Geschlechtsoperation genötigt sehen

    Hat nicht mal ein gewisser Justus W. die Genitalverstümmelung von Intersexuellen unter Berufung auf das „Höchstmaß von späterem sexuellen Glück“ gefordert?

  7. 7 abdel kader 26. August 2008 um 22:03 Uhr

    Des weiteren erschließt es sich mir nicht, wie Menschen, die kulturalistische Denkweisen kritisieren, solche Sätze zu Papier bringen können.

    Weil sie keine Kritik an Kulturalismus haben, sondern eben diesen selbst vertreten. Sie nehmen romantisierten Multikulturalismus nicht auseinander, sondern stellen ihn auf den Kopf.

  8. 8 miau 26. August 2008 um 23:03 Uhr

    @abdel kader:
    „Hat nicht mal ein gewisser Justus W. die Genitalverstümmelung von Intersexuellen unter Berufung auf das “Höchstmaß von späterem sexuellen Glück” gefordert?“

    verrätst du uns auch die stelle oder ist das dein geheimnis?

  9. 9 abdel kader 26. August 2008 um 23:53 Uhr
  10. 10 egal 27. August 2008 um 0:11 Uhr
  11. 11 danaida 27. August 2008 um 0:23 Uhr

    @asdf
    un außerdem ist es ein unterschied, ob du das christentum als glauebnsgrundsatz oder die ausübung des christentums kritisierst. was ja in den augen des GWG bei religionen kein unterschiede machen würde, ich sehe das aber anders.
    @simone: ja so ne christlichen gutmenschenorgas sind was anderes als der vatikan

  12. 12 simone 27. August 2008 um 9:33 Uhr

    alles scheisse. bin doch kein soziologe. hätte gerne eine welt in der die menschen keinen gott brauchen – gleich ob es ihn gibt oder nicht.

    ist „kulturalismus“ eigentlich eine tragfähige kategorie? damit soll irgendwie gesagt werden, dass die wirklichen gründe dafür das jmd so und so ist, nicht benannt werden und statt dessen auf kultur abgestellt wird. auf der phaenomenalen ebene wäre die kategorie kultur also durchaus zutreffend, vermute ich.

  13. 13 elli 27. August 2008 um 11:58 Uhr

    ein entscheidender punkt im morgenthau/gwg twxt ist doch neben der richtigen kritik am islam, den beim thema „islamismus“ zu verschonen ebenso dämlich wäre, wie deutschland bei einer kritik des nationalsozialismus raushalten zu wollen, der, dass die antifa, hier exemplarisch die kölner spaßgemeinde, ganz vordringlich einen massenkompatiblen abenteuerantifaschismus längst fetischisiert hat und ritualhaft hinter dem jeweilig selbst inszenierten event hertrottelt. an die phrasen zur radikalität, die floskeln zur staatskritik und die satzbausteine aus den linken pflichlektürekursen glauben die carharrts doch selbst nicht mehr.

  14. 14 Simone 27. August 2008 um 18:20 Uhr

    @elli: Der Text von Gruppe Morgenthau und GWG ist doch überhaupt nicht weniger floskelhaft. Was tuen diese Leute denn, um Opfern patriarchaler und homophober Gewalt zu helfen? Bahamas-Hefte an Migranten verteilen und sich irgendwelche Verbündeten herbeizuphantasieren? Denen geht es doch garnicht um eine gesellschaftliche Veränderung, sondern lediglich um einen Distiktionsgewinn gegenüber migrantischem Subproletatiat und anderen linken Gruppen.

  15. 15 Roger Kint 03. September 2008 um 15:30 Uhr

    @michel

    Wo bitte behaupte ich, das Pro-Kopf-Einkommen sei ein Maß für den „gesellschaftlichen Zustand“? Offenbar verwendest Du diesen Begriff ganz anders als ich ihn Simones Text entliehen habe, sorgfältigeres Lesen wäre da hilfreich.

    Recht hast Du in Bezug auf den Iran, dass PKE ist dort deutlich geringer als in Deutschland. Allerdings ist Deine Zahl auch nur nominell richtig, kaufkraftbereinigt steht Deutschland schlechter dar und der Iran besser – trotzdem hast Du in diesem Punkt Recht.

    Die Vermögensverteilung in Saudi-Arabien und im Iran deutest Du als den entscheidenden Faktor zwar an, aber Du erläuterst sie keineswegs – implizit setzt Du also auf das Vorurteil, dass es schon seine Richtigkeit hat mit der Gleichung arm=fundamentalisisch.
    Ich bleibe aber dabei: In beiden Ländern ist diese Analyse wenigstens in Großteilen falsch, gerade was die von Dir heranzitierten Eliten angeht, die im übrigen das Pro-Kopf-Einkommen zumindest in Saudi Arabien bei weitem nicht so sehr nach oben ziehen, wie Du es suggerierst.
    Auf das dritte Beispiel gehst Du bezeichnenderweise gar nicht ein.

    Da Du meine These falsch wiedergegeben hast, hier nochmal zum Mitschreiben:

    An Saudi Arabien, dem Iran und auch an Mali lässt sich beispielsweise zeigen, dass es keineswegs einen direkten Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem UND individuellem Reichtum einerseits und Extremismus andererseits gibt.

  1. 1 Abenteuer-Wunderland… at September Mobi Block Pingback am 26. August 2008 um 17:20 Uhr
  2. 2 the world is shit, and you are sooo in it « cosmojl Pingback am 28. August 2008 um 13:39 Uhr
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