Intersektionalität und queer – eine Verhältnisbestimmung

mit Dr. Jutta Hartmann, Hildesheim
Donnerstag, 04.12.2008
19:30 Uhr, Audimax HS XXIII
Universitätsplatz Halle/Saale

Intersektionalität steht als relativ neues Forschungsparadigma im Bereich der sozialen Un-gleichheitsforschung in enger Verwandtschaft zur queer theory: beide erheben den Anspruch, multiple und konfligierende Kategorisierungsprozesse zu analysieren. Die Frage nach Ver-bindungen und Trennungen und schließlich nach dem Potential, das beide Ansätze füreinan-der entwickeln können, soll genauso erörtert werden, wie der Stellenwert von Intersektionali-tät für eine (queer verstandene) Pädagogik, die unter anderem Normierung und Normalisierung als zentrale Kategorien zu bearbeiten sucht.

Die Veranstaltung gehört zu der Vortragsreihe queereinsteigen