Halle unmöglich machen – auch in Merseburg!

Die AG „No Tears for Krauts“ aus Halle hat mal wieder ein Flugblatt verfasst. Zusammengefasst geht es darum, dass in Hamburg alle doof sind und voll Querfront. Leider wurde diesmal auf pointierte Formulierungen verzichtet, so dass es sich nicht lohnt, aus dem Text zu zitieren. Jedoch hoffen wir auf Besserung beim nächsten Versuch.


19 Antworten auf „Halle unmöglich machen – auch in Merseburg!“


  1. 1 Entdinglichung 15. Dezember 2009 um 18:20 Uhr

    aber es kommt deutlich rüber, worum es den AutorInnen des Flugis wirklich geht: die eigene Reinheit zu erfahren und Distinktionsgewinne zu realisieren

  2. 2 Paolo 16. Dezember 2009 um 15:34 Uhr

    hä? Ich versteh den Kommentar nicht- Welche eigene „Reinheit“?

  3. 3 Zonengabi 16. Dezember 2009 um 19:43 Uhr

    Ich finde das Flugblatt dufte.

  4. 4 Simone 17. Dezember 2009 um 9:22 Uhr

    Dann iss ’ne Banane, Gabi, und überlass‘ die intellektuelle Auseinandersetzung anderen.

  5. 5 Zonengabi 17. Dezember 2009 um 17:44 Uhr

    Ach dabei handelt es sich um ne intellektuelle Auseinandersetzung? UIIIII…

  6. 6 bert 20. Dezember 2009 um 0:21 Uhr

    Na dann erklärt doch erstmal weiter euren Bildungsstreikfreunden die Welt und jammert nicht rum ob der Zersetzungsbemühungen der AG no tears for krauts. Habt ihr das in der Schule gelernt, dass man über den Gegenstand immer ausgewogen zu berichten hat? Dass man über jemanden Positives und Negatives sagen soll? Ganz differenziert eben.
    Wenn man – wie ihr – Gegenstand und Adressat von Kritik nicht nur verwechselt, sondern, wenn man eure Texte ansieht, nicht auseinanderhalten könnt, dann kann man sich auch nicht mit einem Pöbelflyer arrangieren. Und was anderes war in Hamburg auch nicht angebracht.

  7. 7 Simone 20. Dezember 2009 um 13:22 Uhr

    Ohh man, Bert,
    willst Du ein Taschentuch?
    Da macht man jahrelang nichts anderes als sich im Szenesumpf zu suhlen – egal ob in Halle, in Magdeburg oder in Hamburg –, und dann kommt eine eigentlich nur mäßig talentierte Bloggerin, und schon wird herumgeheult.
    Für einen Pöbelflyer hätte es gereicht, „Wer das liest, ist ein Arschloch“ auf den Zettel zu drucken. Hätte gepasst und sicherlich auf die meisten Teilnehmer zugetroffen.
    Aber was soll dieses Elaborat? Das liest sich so, als ob die Autoren aus den letzten Texten der AG einfach per Zufall eine Anzahl von Sätzen ausgewählt und diese dann wiederum zufällig aneinander gereiht haben. So passiert es, dass in diesem Text nicht nur keine neues Argument enthalten ist, sondern gar keins.
    Und welche Zersetzungsbemühungen eigentlich? Denkst du, dass jemand, der das Flugblatt liest, zu weinen beginnt und nach Hause geht? Relevanz, die das eigene politische Handeln objektiv nicht hat, erlangt man nicht, indem man dieses „Zersetzungsarbeit“ nennt.
    Wie du vielleicht unterbewußt erkannt hast, sind andere Gruppen in Halle in dieser Beziehung reflektierter. Diese können Kritik, Geschleime und Gepöbel noch unter- und sich für das jeweils passende Mittel entscheiden.

    Ohne Gruß
    Simone

    P. S. Saaleausbau stoppen! Intifada bis zum Sieg! Oi!

  8. 8 bert 20. Dezember 2009 um 17:17 Uhr

    @Simone.
    Es ist ganz schön doof, wenn man sich angegriffen fühlt, es aber nicht benennen kann, was einen stört, weil es ohnhehin kaum mehr als Ressentiment ist. Nur so kann ich mir deinen unsachlichen Beitrag erklären.
    Also rumheulen tut hier niemand. Zumindest ich nicht. Das war wohl eher eine Projektion von dir. Und mir ein Taschentuch anzubieten, ist zumindest prollig.
    „Denkst du, dass jemand, der das Flugblatt liest, zu weinen beginnt und nach Hause geht?“ Mit dem Weinen scheinst du es wirklich zu haben, oder? Hat dich jemand geärgert? Hat dich jemand dann Heulsuse genannt und du gibst den Vorwurf nun weiter? Ich denke zwar nicht, aber schräg ist es allemal.
    Dass bei der AG ntfk niemand größenwahnsinnig ist und denkt, die Hamburger Linke zersetzen zu können, ist klar. Anzustreben wäre es trotzdem.
    Mein Unterbewusstsein geht dich nichts an und ich denke auch nicht, dass du einen Zugang dazu hast, aber erklär mir doch bitte mal, was ich schon weiß: Welche Gruppen in Halle können denn „Kritik, Geschleime und Gepöbel“ im Gegensatz zur AG ntfk unterscheiden?

    Dein bockiges „Ohne Gruß“ ist putzig.
    Ich dagegen grüße freundlich.
    Bert.

    P.S. Dein absolut dummes „P.S.“ spricht für sich. Wenn dein Sozialkundelehrer früher gesagt hat, dass Krieg und Faschismus ganz böse waren, dann hast du bestimmt aus Trotz „Sieg heil“ gerufen. Bei Adorno nennt man so was wohl am ehesten „autoritäre Rebellion“

  9. 9 Simone 20. Dezember 2009 um 17:34 Uhr

    „Ressentiment“, „Projektion“ und „autoritäre Rebellion“ – man muss nur ein paar Begriffe der kritischen Theorie in den Raum werfen, und schon hat man sich von der Notwendigkeit inhaltlicher Kritik befreit.
    Ich kann ja noch einmal meine Kritikpunkte zusammenfassen: 1) Dieser Flugblatt ist stilistisch und argumentativ offensichtlich bestenfalls Duzendware- zumal im Vergleich zu anderen Flugschriften der AG ntfk. 2) Allein auf die Idee zu kommen, mit einem Flugblatt in einen Hamburger Szenestreit zu intervenieren, zeugt von einem kritikablen Politikverständnis. Es ist Zeitverschwendung und simuliert lediglich politisches Handeln und politische Relevanz. Beschäftigt euch lieber mit Aquarellmalerein oder beginnt endlich ernsthaft, Gesellschaftskritik zu betreiben.
    Im Gegensatz zur AG ntfk „Kritik, Geschleime und Gepöbel“ zu unterscheiden, ist übrigens gar nicht so schwer. Das bekommen selbst die Jusos hin. ;)

    Hier übrigens der Link zu unterstützenswerten Aufruf „Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben!“: http://warumisrael.wordpress.com/

    Simone

  10. 10 bert 20. Dezember 2009 um 19:45 Uhr

    Die ersten beiden Begriffe sind keine originären Begriffe der Kritischen Theorie. Der zweite ist aus der Psychoanalyse und der erste etwas zu allgemein und daher nicht klar zuzuordnen. Wenn man aber dem anderen unterstellt, er werfe mit intellektuellen Begriffen der KT um sich, dann ist das ja fast so, als wolle man sich selbst von inhaltlicher Kritik befreien. Oder doch nicht so „fast“? Zumindest biste nicht darauf eingegangen.
    zu deinem 1. Punkt kann ich nicht viel sagen.
    zu deinem 2.: Das in Hamburg ist kein stadtinterner Streit, in dem man sich von außen nicht einzumischen habe, sondern der offensichtliche Bankrott der israelsolidarischen – naja nennen wir sie – Linken. Und genau deswegen wurde dort interveniert. Die meisten Leute auf der Kundgebung waren übrigens keine Hamburger. Die hatten da wohl eig gar nichts zu suchen? Darf man als Hallenser etwa als Lokalexperte nur Sachen in Halle und maximal noch dem Saalekreis kritisieren?
    Herrlich auch das Gerede vom „kritikablen Politikverständnis“. Das klingt so, als habe man das in der Uni bei Frau Reinhardt (superdidaktische Ekeldozenten in der Politikwissenschaft) oder so aufgeschnappt. Aber mit Politik scheinst du es auch zu haben. „politisches Handeln und politische Relevanz“ sind beides kein Anspruch den die AG ntk hat. Politik und Kritik sind eben auch nicht zu verwechseln. Aber auch das merkt man bei euch, dass ihr den Unterschied nicht kennt.

    Nur nebenbei: so wie ich es mitbekommen habe, sind die Leute aus privaten Gründen nach Hamburg gefahren und haben diese Flyer nur aufgrund der sich bietenden Gelegenheit verteilt. Man besuchte näml in der Stadt eine Aquarellmalintensivkurs. Der hat sich gelohnt.

    P.S. Interessant, dass du dich den Jusos verbundener fühlst als der AG ntfk

  11. 11 Simone 20. Dezember 2009 um 22:34 Uhr

    1) Das Partizip „verbunden“ kann man nicht steigern.
    2) Die drei genannten Begriffe findet man wahrscheinlich nicht nur in der Kritischen Theorie sondern auch im klassischen französischen Drama des 17. Jahrhunderts. Im Zusammenhang dieser Diskussion ist es jedoch wahrscheinlicher, dass du sie jener entnimmst.
    3) Es geht – und das ist meine Hauptanliegen – gar nicht darum, ob man als Hallenser berechtigt ist, an Hamburger Zuständen Kritik zu üben. Es geht, wie ich schrieb, um politisches Handeln. Und dabei bringt die spitzfindige Unterscheidung zwischen Kritik und Politik argumentativ gar nichts. Denn auch der Kritik der AG ntfk liegt doch eine bestimmte Norm zugrunde, welche gegenüber anderen, (zumeist) linken Akteuren durchgesetzt werden soll. Was ist denn das Verteilen von Flugblättern anderes als eine politische Aktion? Eine Buchbesprechung ist vielleicht eine Kritik, aber eine solche wird man wohl kaum mit Hilfe von Flugblättern verbreiten. Du kannst jetzt natürlich behaupten, die AG betreibe Kritik als Selbstzweck und nicht, um in politische Auseinandersetzungen zu intervenieren. Jedoch sollte doch bei eine Tätigkeit, die man zum Selbstzweck vollzieht, ein gewisser Lustgewinn drin sein. Einen solchen zu erlangen, kann aber kaum die Folge des Verteilens von Flugblättern sein.
    Wie auch immer das Verhältnis von Theorie und Praxis ist. Letztendlich will ein Materialist immer letztere vollziehen.

  12. 12 Wendy 29. Dezember 2009 um 1:39 Uhr

    P. S. Saaleausbau stoppen! Intifada bis zum Sieg! Oi!

  13. 13 Wendy 29. Dezember 2009 um 1:40 Uhr

    Da sollte noch ein Herz hin, aber kleiner3 verschluckt der ja leider. Dann eben so:

  14. 14 Simone 29. Dezember 2009 um 11:33 Uhr

    Endlich merkt mal jemand, was wirklich zersetzende Kritik ist. Willst Du meine Freundin werden?

  15. 15 Wendy 29. Dezember 2009 um 15:33 Uhr

    Klar! :-)

  16. 16 Zonengabi 29. Dezember 2009 um 15:53 Uhr

    Simone wenn du dich mit Wendy einlässt, muss ich dir die Freundschaft kündigen. Wendy ist ja wohl der größte Depp auf dem Blogplaneten.

  17. 17 Wendy 29. Dezember 2009 um 16:50 Uhr

    Simone, belästigt sie dieser Kerl?

  18. 18 Simone 29. Dezember 2009 um 20:14 Uhr

    Eifersüchtiger Provinzintellektueller. Einfach ignorieren.

  19. 19 Kolchose-Karl 30. Dezember 2009 um 12:10 Uhr

    Wer sich mit Wendy einlässt hat schon verloren, denn mehr als nen „geilen Arsch“ hat sie nicht zu bieten (http://wendy.blogsport.de/2009/12/01/postfaschismus/)… und den hab ich noch nich mal gesehen.
    Da zieh ich doch lieber die Gabi vor.

    PS.: Das Flugblatt ist überflüssig und kommt über das Standart-Geschreibsel nich hinaus.

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