Die Königinnen der Universität Halle

Nach all der Aufregung um Jena soll es nun wieder etwas heiterer zugehen. Wir greifen die Idee eines besseren Blogs aus der thüringischen Metropole auf und wollen nun die Königinnen der Martin-Luther-Universität vorstellen.
Gleich drei Hoheiten studieren an der Alma mater halensis: die Sächsische Milchkönigin, die Thüringische Milchkönigin und die Thüringische Erdbeerkönigin.

Die Königinnen der MLU
Die Monarchinnen von links nach rechts: Die Thüringische und die Sächsische Milchkönigin sowie die Thüringer Erdbeerkönigin (Foto: Maike Glöckner, aus Scientia Halensis 3/2011)

Letztere kennt sich auch wirklich mit dem Unterschied zwischen fremdländischer und deutscher Erdbeere aus:

„Man merkt den Unterschied zwischen einer spanischen und einer deutschen Erdbeere. Die spanischen sind einfach nur wässrig, die deutschen fruchtig und süß.“

und ergänzt hinsichtlich der positiven Nebeneffekte ihrer Tätigkeit:

„Vom Fachlichen her hat es schon Vorteile, hier zu studieren und gleichzeitig Königin zu sein. Ich beschäftige mich schon eingehender mit dem Lernstoff.“

Womit wohl die nationalen Unterschiede des Erdbeertums gemeint sind. Und wer ist so schamlos, diesen unerträglich peinlichen Schwachsinn vollkommen kritiklos zu veröffentlichen? Natürlich das hiesige Universitätsmagazin unter der schwer seriösen Rubrik „Personalia“. Wer so etwas druckt, verdient auch eine Hymne von Frank Motzki.


3 Antworten auf „Die Königinnen der Universität Halle“


  1. 1 MC Gurke 12. Juli 2011 um 0:58 Uhr

    Interessantes zur Krönung der „Pfefferminzprinzessin von Kölleda“:

    „Dann erhielt Bürgermeister Frank Zweimann (CDU) das Mikrofon. Es sei in diesem Jahr nicht so einfach gewesen, weitere Hoheiten zur Neukrönung nach Kölleda zu bekommen, weil deren Terminkalender gut gefüllt sei und zeitgleich die Eröffnung des Fliederfestes in Bad Frankenhausen stattfinde, sagte das Stadtoberhaupt. Er freue sich aber, die 2. Esperstedter Riedprinzessin und zum wiederholten Male den Arnstädter Bierrufer mit Brauherrin und Schankmädchen begrüßen zu können.[…]
    Bevor die 16-Jährige die Krone von ihrer Vorgängerin überreicht bekam, zog diese über ihre Amtszeit ein kleines Resümee. Die zwei Jahre seien rasend schnell vorbei gegangen, sie habe viele Feste wie Empfänge in der Staatskanzlei, den Thüringentag oder den Lauschaer Kugelmarkt besucht, berichtete Elisabeth I. Anfangs sei es ihr schwer gefallen, im Mittelpunkt zu stehen, doch sie sei selbstbewusster geworden und mit den Aufgaben gewachsen.
    Ganz schön aufgeregt war auch Inga-Marie Bamberg, als sie sich dem Publikum vorstellte. Sie wohne in Ostramondra und sei doch mit Kölleda eng verbunden, weil sie hier auf das Gymnasium gehe, so die Zehntklässlerin. Sie sei froh und stolz, dieses Amt ausüben zu dürfen.“

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Neue-Pfefferminzprinzessin-fuer-Koelleda-909086147

  2. 2 Simone 12. Juli 2011 um 7:08 Uhr

    Ach, wie schön ist doch das Landleben! Immer heiter, immer debil.

  3. 3 Hallo Jena! 13. Juli 2011 um 22:40 Uhr

    badabababaaaa, wir lieben es

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