Arbeit macht das Leben süß

MC Gurke weist auf folgendes Zitat hin:

Gauck: Neu­lich er­zähl­te mir mein Fah­rer von sei­nem Cou­sin, der mit den ge­sam­ten So­zi­al­leis­tun­gen un­ge­fähr 30 Euro we­ni­ger als er hat. Mein Fah­rer muss aber fast immer um fünf Uhr auf­ste­hen. Er sei der Dumme in der Fa­mi­lie, aber er sagte mir auch: „Ich kann das nicht, ich kann nicht so da­sit­zen.“ Da habe ich ge­sagt, dass er denen er­zäh­len soll, wie gut er sich mit Ar­beit fühlt.

Was für ein zynisches Arschloch! Der stellt offenbar einen Fahrer zu einem Niedriglohn an, bedient und teilt dessen Ressentiment gegen „Arbeitsscheue“ und palabert dann noch davon, wie gut sich Arbeit anfühle.
Da passt doch folgendes Foto sehr gut ins Gesamtbild:
Gauck und Maschmeyer
Prost! Gauck mit Drückerkolonnen-Chef Carsten Maschmeyer und „Schauspielerin“ Veronika Ferres (Foto: picture-alliance / Eventpress Schraps)
via: SPON


2 Antworten auf „Arbeit macht das Leben süß“


  1. 1 MC Gurke 21. Februar 2012 um 18:28 Uhr

    Simönchen, hab noch was schönes gefunden:

    Denn wir würden uns eigentlich nicht helfen, wenn wir Fremdheit und Distanziertheit übersehen würden in der guten Absicht, ein einladendes Land zu sein. Diese gute Absicht ist ja lobenswert, aber wir haben doch ganz andere Traditionen, und die Menschen in Europa, das sehen wir allüberall, nicht nur in Deutschland, sind allergisch, wenn sie das Gefühl haben, dass was auf dem Boden der europäischen Aufklärung und auch auf dem religiösen Boden Europas gewachsen ist, wenn das überfremdet wird, um einen Begriff zu verwenden, der in Deutschland verpönt ist, aber ich verwende ihn hier ganz bewußt, denn ich habe in, sagen wir, älteren Zivilgesellschaften als Deutschland es ist, etwa in den städtischen Mileus von Rotterdam und Amsterdam oder Kopenhagen, wo wirklich die Menschen unverdächtig sind, Rassisten zu sein, dieses tiefe Unbehagen alteingesessener Europäer gegenüber dieser Form von, ja, plötzlicher Koexistenz […].
    Joachim Gauck im NZZ-Interview

  2. 2 Rough NinJa 21. Februar 2012 um 19:59 Uhr

    Als Sozialdarwinist und Rassist hat ein Mensch in D einen höheren Status als ein leicht korrupter Langweiler. Gauck ist eben noch ein echter Mann von Schrot und Korn.

    Naja, vielleicht lassen sich ja noch ein paar heftigere „Bomben“ von ihm finden und er ist der dritte Oberdepp vom Deppenland der vorher weg muß.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.